Performance Netzwerk Thüringen

Ausstellung

„Orte werden in Räume verwandelt. Sie organisieren das Spiel der wechselnden Beziehungen, die die einen zu den anderen haben. Diese Spiele sind sehr zahlreich.“

aus Michel de Certeau, Praktiken im Raum

Wir formen Raum aus uns selbst heraus. Wir beleben Orte durch Austausch und Vermengungen. Wir treten in Beziehungen. Wir bergen Räume um der Revolution ein zuhause zu geben. Wir stellen aus; im Rahmen des 1. Internationalen Performance Art Festival Weimar – Holding Space. (Die Ausstellung wird unterstützt von marke.6 und dem Studierendenwerk Thüringen – s.u.)

‚Silence‘ by Fenia Kotsopoulou

Die Journalistin und Kunstschaffende Anna Perepechai (Weimar, Ukraine)  hat sich in ihrer Fotoserie „IamwhoIambutwhoamIwhenIamyou“ in den ganz privaten Raum ihrer Mitbewohner begeben. Sie hat sich in ihm bewegt, als wäre sie sie und war doch sie selbst in einer anderen Rolle. Über den privaten Raum hinaus, hat sich Franziska Burkhardt (Weimar, Germany) in der Tanzperformance „The Space Between“ mit dem sozialen Raum in Städten beschäftigt. Ein Tunnel, ein Zwischenraum, ein Nicht-Ort der Begegnungen. Doch wer begegnet sich hier? Eine Besondere Beziehung zum Thema „Holding Space“ hat Fenia Kotsopoulou (Lincoln, Greece). In „CORPOFESTO“ geht es um Urteil, um Scham und eine neue Definition dessen. Christoph Blankenburg (Weimar) nimmt uns mit auf einen „performativen Ausflug“ zu „Am Scheitelpunkt der Kraft“; von der Menschlichkeit beflügelt kommt es zum Kontakt mit versteinerten Statuen.

In der Ausstellungsreihe ‚Schwellentiere‘ wird die Beziehung zwischen Subjekt und (Um-)Welt thematisiert. Im Zuge dessen ist die Universitätsgalerie marke.6 (Bauhaus Uni Weimar) mit der Installation „Machina Mundi“ vertreten. Werdet Teil des Raumes, der sich ausgehend von logischen Codes zu einem eigenständigen, lebendigen Raum entwickelt.

Zur Eröffnung am Freitag dem 22.06. um 20.00 Uhr begrüßen wir Maryna Makarenko (Berlin/Ukraine) mit einer Live-Soundperformance im Dialog mit ihrer Videoinstallation „Jellyfish“ und der Auseinandersetzung mit einem intim verflüssigten Raum.

Maryna Makarenko (Berlin, Ukraine)

Foto with the courtesy of the artist

In my works I investigate topics evolving around anthropology, social theory, sociology of deviance, speculative fiction as well as visual qualities of matter and its relation to sound.

After graduating with BA at the Institute of Journalism, T. Shevchenko National University of Kyiv I accomplished BA in Visual Communication at the Berlin University of the Arts. I was a guest student for the Integrated Media Program at OCAD University (Ontario College of Art and Design) in Toronto. Currently enrolled at Master Programm in Art and Media at the Berlin University of the Arts.

Website: http://marynamakarenko.com

 

Still ‚Jelly Fish‘ by Maryna Makarenko Foto with the courtesy of the artist

 


 

Wir danken den Unterstützern und Förderern dieser Ausstellung:

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